Flipped Classroom

Digital lehren und lernen

Mi., 10.04.2019, 09:00- 16:00 Uhr

Der Flipped Classroom dreht den traditionellen Unterricht wortwörtlich um. Der Input, der klassisch vom Lehrer im Unterricht gegeben wird, wird – z. B. mithilfe eines Erklärfilms – auf den Nachmittag verlagert, entweder zur Vor- oder auch Nachbereitung. Die Unterrichtszeit kann dann gewinnbringend zur Vertiefung der Thematik genutzt werden, der Unterricht wird individualisierter, personali-sierter und differenzierter. Dies kann vor allem die Selbstständigkeit der Schüler fördern, aber auch die Lehrkraft als Wissensvermittler entlasten und die Rolle als Pädagoge und Mentor stärken.

2013 begann Sebastian Schmidt seinen Unterricht zu digitalisieren und stellte sich immer wieder die Fragen: Was heißt das überhaupt? Wann wird digital besser gelernt? Ist das überhaupt möglich? Im Laufe der Zeit entwickelte er ein Konzept, das darauf ausgelegt ist, digitale Elemente dann einzusetzen, wenn sie sinnvoll und sie wegzulassen, wenn sie sinnlos sind. Er nennt das bis heute Flipped Classroom. Tatsächlich steckt aber mittlerweile sehr viel mehr dahinter als nur der Einsatz von Erklärvideos. Er zeigt, wie man im bestehenden System Kompetenzen – wie von der Kultusministerkonferenz gefordert – erreichen kann.

Sebastian Schmidt nimmt die Seminarteilnehmer mit auf die Reise durch seinen Flipped Classroom und zeigt seine Ideen für ein Lernen im 21. Jahrhundert auf. Dabei macht er deutlich, dass es nichts bringt, analog und digital zu trennen, man muss beides miteinander verzahnen: kein „entweder/oder“, sondern ein „sowohl/als auch“. Im anschließenden Workshop-Teil der Fortbildung lernen die Teilnehmer das Medium Video kennen, indem sie eigene Erklärvideos erstellen. Darüber hinaus werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie der digitale Content bei den Schülern landet und auch richtig verwendet wird.

 

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